quims:workshops
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| quims:workshops [2009/08/10 16:32] – tobias.langenegger | quims:workshops [2018/08/10 16:28] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
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| - | ====== Workshops ====== | + | ====== Workshops |
| + | Bei einigen Workshops schien es uns sinnvoll, das Angebot für einen erweiterten Adressatenkreis zu öffnen. Die mit * bezeichneten Berufsgruppen können aber nicht davon ausgehen, dass der Workshop auf ihre spezifischen Fragestellungen eingeht. | ||
| - | ==== Workshops zur Gestaltung des Unterrichts | + | ===== Workshop-Angebote |
| - | === A) Klassenmanagement – eine Kernkompetenz von Lehrpersonen === | + | |
| - | Eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen lernwirksamen Unterricht ist ein gutes Klassenmanagement. Es bedarf wirksamer Strategien, um eine soziale Ordnung in der Klasse zu etablieren und aufrechtzuerhalten. Gerade an Schulen mit heterogenen Lerngruppen stellt dies eine grosse Herausforderung an die Lehrpersonen dar.\\ | + | |
| - | Im Workshop wird zunächst der Forschungsstand zu den ineinandergreifenden Bereichen des Klassenmanagements dargestellt: | + | ==== A) Anbahnen |
| + | Einführung | ||
| - | //Diemut Ophardt, Prof. Dr., Professorin | + | Ausgangspunkt werden Erfahrungen sein, die im Kieler Modell sprachlicher Frühförderung mit dem Anbahnen von Biliteralität gemacht wurden. Anhand von Beispielen (Produkte, Prozessabläufe) aus diesem Modell sollen mit Hilfe von Dokumenten, Bildern und Videosequenzen Einblicke vermittelt und erörtert werden. Vor diesem Hintergrund sollen die Teilnehmenden am Workshop anschließend in Kleingruppen eigene Vorstellungen |
| - | Alle Lehrpersonen (ohne KG) | + | |
| - | === B) Die Motivation der Lernenden fördern und die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen === | + | //**Ernst Apeltauer**, Prof. Dr., war bis Oktober 2011 Direktor der Abteilung Deutsch als fremde Sprache (Zweit- und Fremdsprache) an der Universität Flensburg // |
| - | Welche Bedingungen sind ausschlaggebend dafür, dass Lernen erfolgreich ist oder aber beeinträchtigt wird? Der Workshop geht Zusammenhängen zwischen Kognition, Motivation und Emotion beim Lernen nach. Im Zentrum stehen die folgenden Fragen: Was veranlasst die Schülerinnen und Schüler zum Lernen? Was lässt ihre Lern- und Anstrengungsbereitschaft aufrechterhalten? | + | |
| - | Bei der Auseinandersetzung mit diesen Fragen berücksichtigen wir einerseits die unterrichtspraktischen Erfahrungen der Teilnehmenden. Andererseits stützen wir uns auf Erkenntnisse der pädagogisch-psychologischen sowie der motivations- und emotionspsychologischen Forschung. Ziel des Workshops ist es, konkrete Hinweise zu erarbeiten, wie wir die Lernenden in ihrer Motivation und der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen können.\\ | + | KG/GSt, Hortleiter/ |
| - | //Matthias Baer, Prof. Dr., dipl. LSEB, PH- und Uni-Dozent, Lehrer und Sachverständiger für Erziehungs- und Bildungswissenschaften// | + | ==== B) Vier- bis achtjährige Kinder erwerben bildungssprachliche Register === |
| - | Alle Lehrpersonen | + | Sprachhandlungen wie Berichten, Erzählen, Erklären, Instruieren oder Argumentieren müssen gelernt werden. Wie fördern wir in der Eingangsstufe diese wichtigen Grundlagen des Lesens |
| - | === C) Klassenführung und Disziplin – nachhaltig an Zielen der Selbst- und Sozialkompetenz arbeiten === | + | Junge Kinder produzieren schon früh spontan kurze Erklärungen, sie argumentieren, |
| - | Die Einführung beleuchtet den Zusammenhang zwischen aktuellen und zentralen Aspekten der Motivationstheorie und der Selbstdisziplin des Menschen. Darauf wird, gemeinsam und mit Hilfe konkreter Indikatoren, | + | |
| - | Zur Frage, worauf erfahrene und erfolgreiche Lehrpersonen im Zusammenhang mit dem Thema „Disziplin“ | + | |
| - | //Ralph Leonhardt, Pädagogisches Praxiszentrum Uster PPZ, Sekundarlehrer, Schulpraxisberater, Erwachsenenbildner, | + | In diesem Workshop geht es hauptsächlich um folgende Fragen: |
| - | Alle Lehrpersonen | + | - Wie inszenieren Lehrpersonen Sprachhandlungen wie Erzählen, Erklären, Argumentieren oder Instruieren in unterschiedlichen Situationen? |
| + | - Wie lassen sich schulische Interaktionsformen in unterschiedlichen Lernsituationen thematisieren und vermitteln? | ||
| - | === D) Mit Portfolio in offenen Unterrichtsformen lernen === | + | Diese Fragen werden auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, Klassenbeobachtungen |
| - | Das Portfolio ist heute in vielen Bildungseinrichtungen bekannt und z. T. auch in deren Arbeit eingeführt. Es gibt aber dennoch viel Unsicherheit darüber, welche Formen des Portfolios jeweils geeignet sind und wie es für die Unterrichtsgestaltung und die Leistungsbewertung genutzt werden kann. In diesem | + | |
| - | //Felix Winter, Dr., dipl. Psych., Erziehungswissenschafter, | ||
| - | Alle Lehrpersonen (ohne KG) | ||
| - | === E) Kinder aus sogenannt bildungsfernen Familien – was heisst dies für einen lernwirksamen Unterricht? === | + | // |
| - | Die soziale Herkunft ist bekanntlich für den Bildungserfolg entscheidend. Deshalb befasst sich dieser Workshop damit, wie sich bei einem Individuum das Gesellschaftliche auf sein Lernen auswirkt. Hilfreich ist dabei das Konzept des Habitus von Pierre Bourdieu. Darunter versteht der französische Soziologe die Werte und Normen, die ein Individuum aufgrund seiner Sozialisation verinnerlicht. Dabei bilden diese ein System von Dispositionen, | + | |
| - | Diese soziale Dimension des Lernens ist für die Bildungsforschung und die Schulpraxis häufig ein blinder Fleck. Gerade in QUIMS-Schulen mit vielen Kindern aus sogenannt bildungsfernen Familien hat sie aber eine entscheidende Bedeutung. In diesem Workshop befassen wir uns damit, welche Konsequenzen sie für einen lernwirksamen Unterricht in der Volksschule haben könnte. Ausgangspunkt sind dabei Interviews mit Studierenden einer Pädagogischen Hochschule, die die Referentin für ein Forschungsprojekt gemacht hat. Der Workshop bietet keine fertigen Rezepte für die Praxis. Er richtet sich an Teilnehmende, die sich für eine bildungssoziologische Betrachtungsweise von Lernprozessen interessieren und die diese diskutieren und besser verstehen wollen.\\ | + | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK* |
| - | //Petra Hild, lic. phil. I, Dozentin an der PHZH// | + | ==== C) Schreiben lernen durch Diktieren === |
| - | Alle Lehrpersonen, SL, Hortleiter/innen, Schulbehörden | + | Kinder können Autoren sein, bevor sie überhaupt selbstständig schreiben können. Gibt man ihnen die Gelegenheit, |
| + | beispielhaft zu erarbeiten, was der Skriptor in der Diktiersituation beachten kann, um Kinder in ihrer ‚Haltung des Schreibens‘ zu unterstützen. | ||
| - | === F) Begabtenförderung durch Schulentwicklung === | + | //**Daniela Merklinger**, |
| - | Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Familien werden manchmal trotz hohen Potenzialen nicht als überdurchschnittlich begabt erkannt und selten gefördert. Ihre Begabungen fallen aus unterschiedlichen Gründen nicht auf. Oft verfügt die jeweilige Lernorganisation auch nicht über entsprechende Förderansätze | + | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK*, IF* |
| - | Im Workshop werden Möglichkeiten | + | ==== D) Die Lese-Hör-Kiste als Brücke |
| + | Kinder an Bücher | ||
| - | //Victor Müller-Oppliger, Prof., Studienleiter Master Integrative Begabungs- und Begabtenförderung; | + | //**Petra Hüttis-Graff**, Prof. Dr., Deutschdidaktikerin |
| - | Alle Lehrpersonen | + | KG/GSt, USt (1. und 2. Kl.), DaZ, HSK*, IF* |
| - | === G) Offener Unterricht in multikulturellen Klassen – Möglichkeiten und Grenzen | + | ==== E) Literale Förderung mit digitalen interaktiven Medien |
| + | „Cool, heute durfte ich auf dem iPad eine Geschichte weiterschreiben und sie dann meinen Kollegen vortragen!“ Alle Forschung zeigt, dass die Arbeit mit digitalen Medien motivierend auf Schüler/ | ||
| - | Ein offener Unterricht fördert | + | Im Workshop werden Bilderbuch- |
| - | Das sinnentnehmende Lesen hat in offenen Unterrichtsformen grosse Bedeutung. Auch hier unterscheidet sich die Ausgangslage der QUIMS-Schulen von anderen Schulen. Denn viele mehrsprachige | + | // |
| - | Ausgehend von diesen zwei Aspekten diskutieren wir in diesem Workshop Möglichkeiten | + | //**Kathrin Amrein**, Lehrerin, Bibliothekarin, |
| + | KG/GSt, USt, MSt, DaZ*, HSK* | ||
| - | //Felix Singer, Primarlehrer// | + | ==== F) Schreibförderung mit Aufträgen aus dem Lehrmittel HOPPLA 3 und HOPPLA 4 für Kinder der Unterstufe === |
| - | //Selin Öndül, lic. phil. I, Mitarbeiterin kantonales QUIMS-Team// | + | Ein guter Text zeichnet sich durch einen klaren Aufbau und durch einen differenzierten Wortschatz aus. Wichtig sind aber auch die kleinen Wörter, die Sätze und Textteile verbinden. Wenn Kinder Texte schreiben, dann mangelt es in der Regel sowohl an der Textkohärenz als auch am differenzierten Wortschatz. |
| - | USt, HSK, DaZ, IF/SHP | + | |
| - | === H) Individualisierung: | + | Im Workshop werden prototypische Schreibaufträge aus den Lehrmitteln HOPPLA 3 und 4 vorgestellt, |
| - | In Klassen mit vielen Schülerinnen | + | |
| - | Wir möchten am Beispiel unserer Oberstufenschule in der Stadt Zürich zeigen, wie wir den Unterricht in kleinen Schritten, sozusagen mit Mikrointerventionen, | + | Im Workshop |
| - | //Andreas Baumann, Schulleiter, | + | //**Susanne Peter**, Mitautorin |
| - | //Chantal Keller, Lehrerin Sek A, QUIMS-Beauftragte// | + | USt, DaZ, IF |
| - | Alle Lehrpersonen (ohne KG) | + | |
| - | === J) Individualisieren und Differenzieren – konkrete Unterrichtspraxis | + | ==== G) Schreibförderung in allen Fächern |
| - | Ein Unterricht, der zum Ziel hat, allen Schülerinnen und Schülern individuelle Lernerfolge zu ermöglichen, | + | |
| - | In diesem Workshop | + | Nirgendwo gibt es eine so große Zahl von Schreibanlässen, |
| - | - Differenzierung der Aufgabenschwierigkeit und des Übungspensums\\ | + | |
| - | - individuelle Lernwege, Lerntempi, Hilfestellungen | + | |
| - | - differenzierte Rückmeldungen\\ | + | |
| - | - verschiedene Bezugsnormen.\\ | + | |
| - | Anhand von lernzielorientierten, niveaudifferenzierten Themenplänen wird eine Möglichkeit zur praktischen Umsetzung aufgezeigt. Aufgrund | + | Gerade deshalb wäre es nicht nur unklug, das Schreibenlernen ausschließlich in die Verantwortung des Deutschunterrichts zu geben; es wäre geradezu unverzeihlich und mit Sicherheit |
| - | //Marianne Walt, lic. phil., Lehrerin, Lehrbeauftragte der Hochschule für Heilpädagogik Zürich, mit Schwerpunkt " | + | Ziel des Workshops ist es, aufzuzeigen, |
| - | Alle Lehrpersonen | + | |
| + | //**Jasmin Merz-Grötsch**, | ||
| - | === K) Im Fach „Mensch und Umwelt“ kooperativ und multiperspektivisch unterrichten: | + | USt, MSt, OSt |
| - | Vorgestellt wird das Kooperationsprojekt einer Regelklassen- und einer DaZ-Lehrperson, das zu Lernen auf mehreren Ebenen, in mehreren Fächern und in mehreren Sprachen führte. Ziel war es, dass die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz im Vergleich mit derjenigen in ihrem Herkunftsland besser verstanden. Dabei wurden die familiären Wurzeln und die Erfahrungen der Jugendlichen einbezogen. Die Ergebnisse des Projekts waren eine Dokumentation und der Austausch von Erkenntnissen aufgrund von Referaten und Fotoberichten.\\ | + | |
| - | Anhand von Beispielen aus dem Projekt werden folgende Fragen beantwortet: | ||
| - | - Wie kann die Zweitsprachdidaktik in den Unterricht an mehrsprachigen Klassen integriert werden? | ||
| - | - Wie kann ein Sachthema sprachlich aufgearbeitet werden, damit möglichst alle ein- und mehrsprachigen Lernenden davon profitieren? | ||
| - | - Welche Voraussetzungen verbessern die Zusammenarbeit beim Teamteaching zwischen den Lehrpersonen der Regelklasse und des Deutschen als Zweitsprache? | ||
| - | // | + | ==== H) Schreiben als Textverstehen === |
| - | //Karin Solenthaler, | + | |
| - | MSt, OSt, DaZ, HSK, SL | + | |
| - | === L) Deutsch in Niveaugruppen – unter welchen Bedingungen ist das eine Antwort auf die sprachliche Heterogenität im Klassenzimmer? | + | Im Zentrum unserer schreibdidaktischen Konzeption steht die Aufgabe. Schreiben zu Geschichten („Lüge und Wahrheit“), zu Bild („Wanderer über dem Nebelmeer“) und Bilderbuch („Nisse“) bedeutet, dass die Schüler/ |
| - | Die Primarschulgemeinde Kreuzlingen geht seit 2001 auf neue Weise mit der sprachlichen Heterogenität ihrer Schülerschaft um. Entgegen des vorherrschenden Trends zur Integration wird während zwei von sechs Wochenstunden in den 4. bis 6. Klassen Deutsch | + | |
| - | Das Projekt wird begleitet von einer Forschung unter dem Titel „Deutschunterricht an multikulturellen Schulen (DIMS)“. Ziel dieser Evaluationsstudie ist es, Prozesse und Wirkungen des Gruppenunterrichts an den Projektschulen zu reflektieren und zu optimieren. Inzwischen wurden die Deutschleistungen der Kinder und die Praxis des Unterrichts ein erstes Mal erhoben.\\ | ||
| - | Auf Grundlage dieser Ergebnisse diskutieren wir im Workshop, wie sich der Unterricht mit der gesamten Klasse vom Unterricht in Niveaugruppen unterscheidet. Wir fragen danach, wie die Schülerinnen und Schüler den Unterricht akzeptieren und emotional erleben. Zusammen mit einer Lehrperson aus Kreuzlingen erörtern wir Erfahrungen aus der Praxis. Schliesslich stellen wir den Niveauunterricht in den Kontext | + | // |
| - | //Jeannette Wick, lic. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin | + | //**Lis Schüler**, Lehrerin, seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin |
| - | //Annemarie Müller, Lehrerin | + | USt, (MSt) DaZ*, HSK*, IF* |
| - | USt, MSt, DaZ, SL, IF/SHP | + | |
| - | === M) Jetzt auch noch den DaZ-Unterricht in den Regelunterricht integrieren? | ||
| - | Manche mögen das Wort „integrieren“ nicht mehr hören – und doch: Wenn der DaZ-Aufbauunterricht mit dem Regelunterricht koordiniert wird, haben alle Lernenden grössere Erfolgschancen. Aber was ist überhaupt gemeint mit „den DaZ-Unterricht integrieren“? | ||
| - | In diesem Workshop geht es um Fragen der Organisation, | + | ==== J) Das Klassentagebuch === |
| - | Im Workshop werden drei Beispiele einer Zusammenarbeit vorgestellt: | + | Das Klassentagebuch ist ein Ritual, das täglich seinen Platz im Klassenunterricht hat. Damit arbeiten wir an Zielen der Textkohärenz, des Satzbaus, der Wortwahl etc. Als Nebenprodukt üben sich die Kinder in der Auftrittskompetenz, |
| - | //Susanne Peter, DaZ-Lehrerin, | + | Im ersten Teil des Workshops wird dieses Ritual vorgestellt. Dabei werden konkrete Beispiele aus der Unterstufe gezeigt, die auch die Wirksamkeit dieser Art von Schreibförderung sichtbar machen. |
| - | USt, MSt, DaZ | + | |
| - | === N) DaZ, IF und IS im Kindergarten – Lernformen | + | Im zweiten Teil steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Vordergrund. Ausgehend von Zielen, an denen zurzeit in ihren Klassen gearbeitet wird, wird das Modell angepasst |
| - | Als Folge des neuen Volksschulgesetzes | + | |
| - | - Inwiefern verändern sich durch das Teamteaching die traditionellen Rollen der Kindergärtnerin, | + | |
| - | - Welche altersgerechten Lehrformen und Organisationsstrukturen bieten sich an und ermöglichen einen inklusiven und besonders lernwirksamen Unterricht? | + | |
| - | - Wie können die beteiligten Lehrpersonen innerhalb und ausserhalb des Unterrichts erfolgreich zusammenarbeiten? | + | |
| - | //Maja Beutler, Kindergartenlehrperson, Autorin des Lehrmittels „Lesen durch Schreiben im Kindergarten und in der Grund / Basisstufe“// | + | //**Katharina García**, Primarlehrerin an der Schule Gubel in Zürich, Erwachsenenbildnerin// |
| - | KG, DaZ, IF/SHP, HSK | + | USt, MSt |
| - | === O) Sprachprofile in der Praxis: ein fächerübergreifendes Instrument zur Sprachförderung === | ||
| - | Die Sprachprofile sind ein fächerübergreifendes, | ||
| - | Im Workshop werden die Sprachprofile der Unter- | + | ==== K) An Texten arbeiten – Schreibkonferenzen |
| - | //Talila Oliel, Primarlehrerin// | + | Ein zentraler Aspekt von Schreibkompetenz ist die Fähigkeit, einzelne Textstellen, Abschnitte oder den ganzen Text in Bezug auf das Schreibziel zu überarbeiten. Dieser Schritt ist inhaltlich ausgerichtet und setzt voraus, dass man sich in die Position der möglichen Lesenden zu versetzen vermag. Für diesen anspruchsvollen Prozess empfehlen sich kooperative Lernsituationen wie beispielsweise die Schreibkonferenz, in der Gesprächspartnerinnen und –partner mit fremdem Blick auf den Text schauen und Rückmeldungen geben. |
| - | USt, MSt, DaZ, IF/SHP | + | |
| - | ==== Workshops zur Entwicklung des Unterrichts ==== | + | Im Anschluss an die inhaltliche Überarbeitung wird der Fokus auf Wortschreibung, |
| - | === P) Kollegiales Unterrichtscoaching – ein Instrument zur kooperativen Optimierung | + | Ziel des Workshops |
| - | Kollegiales Unterrichtscoaching | + | |
| - | Beim Kollegialen Unterrichtscoaching arbeiten zwei Lehrpersonen zusammen. Die Erweiterung zum | ||
| - | herkömmlichen kollegialen Unterrichtsbesuch besteht insbesondere darin, dass die Lehrpersonen ihren | ||
| - | Unterricht gemeinsam planen, durchführen und reflek-tieren, | ||
| - | erproben und reflektieren sie dabei neues oder alter-natives Unterrichtshandeln. Im Workshop vermitteln wir die Grundzüge des Kollegialen Unterrichtscoachings und diskutieren diese vor dem Hintergrund weiterer Ansätze zur Unterrichtsentwicklung. Zudem berichten wir von praktischen Erfahrungen aus einer Schule, die bereits mit diesem Modell arbeitet. \\ | ||
| - | //Annelies Kreis, lic. phil. I, Dozentin und Forscherin | + | //**Stephan Nänny**, Dozent |
| - | //Margrit Unholz, Primarlehrerin, Schulleiterin der Volksschulgemeinde Bichelsee-Balterswil (KG, PS, Sek)// | + | USt, MSt, Ost, HSK*, DaZ |
| - | Alle Lehrpersonen, SL, Schulbehörden | + | |
| - | === Q) Unterricht gemeinsam entwickeln – wie gelingt das? === | ||
| - | Den eigenen Unterricht allein weiterzuentwickeln, | ||
| - | Dieser Workshop geht von den konkreten Bedingungen aus, unter denen die Teilnehmenden an ihrer Schule arbeiten. Vielleicht unterrichtet eine Lehrperson bereits im Teamteaching oder sie ist Mitglied eines Unterrichtsteams. Vielleicht existieren in ihrer Schule Teams, die sich regelmässig mit pädagogischen Themen befassen. Vielleicht unterrichtet die Teilnehmerin bisher aber auch isoliert und für sich allein. | + | ==== L) In die Schreiblehre gehen – zur direkten Vermittlung |
| - | Die individuellen Situationen aufgreifend, befassen wir uns in diesem | + | Schreiben kostet so viel mentale Energie wie Schachspielen. Und weil es so viele kognitive Ressourcen verbraucht, ist es sinnvoll und nötig, das Schreiben gezielt zu fördern und ausreichend üben zu lassen. Im Workshop |
| - | //Therese Halfhide, lic. phil. I, Dozentin PHZH, Supervisorin / Coach in Organisationen, Weiterbildnerin zum Teamteaching// | + | //**Maik Philipp**, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Zentrum Lesen// |
| - | Alle Lehrpersonen, SL | + | MSt, OSt |
| - | === R) Die Unterrichtsentwicklung an meiner Schule erfolgreich steuern – die Rolle der Schulleitung und der QUIMS-Beauftragten=== | ||
| - | QUIMS trägt wesentlich dazu bei, im Schulkollegium pädagogische Themen ins Zentrum der Zusammen-arbeit zu rücken und damit auch die Gestaltung des Unterrichts. Diesen Unterricht so weiterzuentwickeln, | ||
| - | Der Workshop geht mit einem systemischen Blick der Frage nach, wie Schulleitung und QUIMS-Beauftragte die Unterrichtentwicklung fördern können. Welche Rollen und Aufgaben übernehmen dabei die Leitungen, welche die Beauftragten? | + | ==== M) Digitale Medien zur Sprach- und Schreibförderung einsetzen === |
| - | //Peter Baumann, Schulleiter Schule Hergiswil (NW), Schulberater// | + | Schüler/innen, die Deutsch als Zweitsprache lernen, brauchen vor allem Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Wortschatz und Textkompetenz. Die Lehrperson kann diese Unterstützung mit dem richtigen Einsatz von digitalen Hilfsmitteln verstärken. Sie kann die Motivation und die Neugierde der Schüler/innen beim Gebrauch von digitalen Medien optimal für Lehr- und Lernprozesse beim Sprachhandeln, beim Sprachtraining und bei der Sprachreflexion steuern und nutzen. |
| - | SL, QUIMS-Beauftragte, Schulbehörden | + | |
| - | === S) In Teams einen altersgemischten Unterricht entwickeln === | + | Die Referentin erläutert den Einsatz von digitalen Medien im Sprachunterricht |
| - | Die Schule Birmenstorf (AG) zeichnet sich durch eine integrative Grundhaltung | + | |
| - | In diesem | + | Nicht zuletzt beschäftigt sich der Workshop |
| - | //Stefan Künzi-Birchmeier, Schulleiter Schule Birmenstorf (AG), Reallehrer// | + | //**Saskia Waibel**, lic. phil. I, Dozentin Deutsch/DaZ und Medienbildung an der PH Zürich// |
| - | Alle Lehrpersonen, SL, Schulbehörden | + | MSt, OSt, DaZ*, HSK* |
| - | === T) Mit einem Lern- und Forschungsatelier differenzierend unterrichten – ein Erfahrungsbericht aus der Schule Kügeliloo === | ||
| - | //Quand on quitte l’école, peu importe qu’on ne sache rien, si seulement on a envie d’apprendre. (Paul Leautaud)// | ||
| - | Wir suchten nach geeigneten Möglichkeiten, | ||
| - | können eingebaut werden? (Individuelle Interessenforschungs-Methode, | ||
| - | // | + | ==== N) Schreibe, damit ich dich höre! – Schreiben auf Deutsch |
| - | //Danièle Traeber, Primarlehrerin, | + | |
| - | KG, USt, MSt, HSK, DaZ, IF/SHP | + | |
| - | === U) Wie kann der Hort das schulische Lernen der Kinder unterstützen? | + | Die Sprachenvielfalt in einer Klasse stellt |
| - | In diesem Workshop stellen wir vor, wie ein Hort, der zu einer QUIMS-Schule gehört, zum Schwerpunkt Lernförderung arbeitet. Wir diskutieren | + | |
| - | Als Hortleiterinnen im Kreis 4 der Stadt Zürich ist es für uns wichtig, den Kindern einen klaren Rahmen, eine Struktur | + | Im Workshop werden wichtige Aspekte |
| - | In QUIMS-Schulen übernehmen | + | //**Sibylle Matthijs**, Zürich, ehem. Lehrerin und Schulleiterin// |
| - | - Was heisst familienergänzend? | + | IF, DaZ, MSt, OSt, HSK |
| - | - Wie geschieht Lernförderung im Hortalltag? | + | |
| - | - Welche Rolle übernimmt | + | |
| - | - Wie lassen sich Hort, Schule | + | ==== O) Gezielte Schreibförderung durch eine gezielte Korrektur – Wie kann ich als Lehrperson Texte sinnvoll und selektiv korrigieren, |
| - | - Ist das Sein, „Verdauen“ und Regenerieren nur zu Hause und im Hort oder auch in der Schule möglich | + | |
| - | - Kann man Mindeststandards dazu definieren, was die QUIMS-Horte leisten sollen? | + | In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wie eine Lehrperson mit Hilfe einer Rückmeldung auf einen geschriebenen Text (gemeinhin Korrektur) dazu beitragen kann, dass sich die Schreibkompetenzen |
| - | - Welche Unterstützung seitens | + | |
| + | Die Teilnehmenden am Workshop erhalten theoretische Inputs und es werden ihnen verschiedene Hilfsmittel präsentiert. Im praktischen Teil analysieren und diskutieren wir einerseits gemeinsam authentische Texte von Schülern und Schülerinnen (wir bitten die Teilnehmenden, | ||
| + | |||
| + | //**Claudio Consani**, lic. phil., DaF-Dozent, Projektleiter „Schreibförderung“, | ||
| + | MSt, OSt, HSK*, DaZ | ||
| + | |||
| + | |||
| + | ==== P) Scaffolding | ||
| + | Unsere Schüler/ | ||
| + | |||
| + | //**Sabine Kutzelmann**, | ||
| + | USt, MSt, HSK*, IF*, DaZ | ||
| + | |||
| + | ==== Q) Scaffolding auf der Sekundarstufe: | ||
| + | |||
| + | Kernstück des Workshops sind Schreibaufträge zu wichtigen Textsorten für Lernende | ||
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| + | //**Jeanina Miskovic**, Dozentin für Literalität an der PH Zürich// | ||
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| + | OSt, DaZ*, HSK* | ||
| + | |||
| + | |||
| + | ==== R) Fehler verbessern, um aus ihnen zu lernen (Primarstufe)=== | ||
| + | |||
| + | Verbessern durch Vergleichen heisst die Methode, die im Workshop vorgestellt wird. Die Methode berücksichtigt nicht nur Fehler | ||
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| + | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene fördernde Aspekte heraus | ||
| + | |||
| + | // | ||
| + | |||
| + | USt/MSt (3.–5. Kl.), IF, DaZ, HSK* | ||
| + | |||
| + | |||
| + | ==== S) Fehler verbessern, um Regeln oder Arbeitstechniken zu aktivieren (6. Primarklasse, | ||
| + | |||
| + | Dieser Workshop befasst sich mit einer Korrekturmethode, | ||
| + | |||
| + | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene förderliche Aspekte heraus (formative Beurteilung). Anschliessend beurteilen | ||
| + | |||
| + | Zum Schluss diskutieren wir Vor- und Nachteile dieses Vorgehens. Dabei geht es vor allem auch darum, die Erfahrungen der Teilnehmenden mit ihren eigenen Korrektursystemen einzubeziehen. | ||
| + | |||
| + | // | ||
| + | |||
| + | MSt (6. Kl.), OSt, IF, DaZ, HSK* | ||
| - | //Verena M. Bärfuss, Kindergärtnerin, | ||
| - | //Rebecca Schneider, lic. phil. I, Sonderpädagogin, | ||
| - | KG, USt, MSt, HSK, SL, Hortleiter/ | ||
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