quims:workshops
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| quims:workshops [2012/07/20 12:19] – Christa Peter | quims:workshops [2018/08/10 16:28] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
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| ====== Workshops 2012 im Detail ====== | ====== Workshops 2012 im Detail ====== | ||
| + | Bei einigen Workshops schien es uns sinnvoll, das Angebot für einen erweiterten Adressatenkreis zu öffnen. Die mit * bezeichneten Berufsgruppen können aber nicht davon ausgehen, dass der Workshop auf ihre spezifischen Fragestellungen eingeht. | ||
| - | ==== Workshop-Angebote ==== | + | ===== Workshop-Angebote ==== |
| - | === A) Anbahnen von Literalität in Kindergarten und Hort === | + | |
| - | Einführung in die Schriftkultur durch Anbahnen von Literalität: | + | |
| - | Ausgangspunkt werden Erfahrungen sein, die im Kieler Modell sprachlicher Frühförderung mit dem Anbahnen von Biliteralität gemacht wurden. Anhand von Beispielen (Produkte, Prozessabläufe) aus diesem Modell sollen | + | ==== A) Anbahnen von Literalität in Kindergarten und Hort ==== |
| + | Einführung in die Schriftkultur durch Anbahnen von Literalität: | ||
| - | //Ernst Apeltauer | + | Ausgangspunkt werden Erfahrungen sein, die im Kieler Modell sprachlicher Frühförderung mit dem Anbahnen von Biliteralität gemacht wurden. Anhand von Beispielen |
| - | Prof. Dr., war bis Oktober 2011 Direktor der Abteilung Deutsch als fremde Sprache | + | |
| - | KG/GSt, Hortleiterinnen, | + | |
| - | === B) Vier- bis achtjährige Kinder erwerben bildungssprachliche Register === | + | //**Ernst Apeltauer**, Prof. Dr., war bis Oktober 2011 Direktor |
| - | Sprachhandlungen wie Berichten, Erzählen, Erklären, Instruieren oder Argumentieren müssen gelernt werden. Wie fördern wir in der Eingangsstufe diese wichtigen Grundlagen des Lesens | + | |
| - | Junge Kinder produzieren schon früh spontan kurze Erklärungen, | + | KG/GSt, Hortleiter/ |
| + | |||
| + | ==== B) Vier- bis achtjährige Kinder erwerben bildungssprachliche Register === | ||
| + | Sprachhandlungen wie Berichten, Erzählen, Erklären, Instruieren oder Argumentieren müssen gelernt werden. Wie fördern wir in der Eingangsstufe diese wichtigen Grundlagen des Lesens und Schreibens sowie des schulischen Lernens in allen Fächern? | ||
| + | |||
| + | Junge Kinder produzieren schon früh spontan kurze Erklärungen, | ||
| In diesem Workshop geht es hauptsächlich um folgende Fragen: | In diesem Workshop geht es hauptsächlich um folgende Fragen: | ||
| - Wie inszenieren Lehrpersonen Sprachhandlungen wie Erzählen, Erklären, Argumentieren oder Instruieren in unterschiedlichen Situationen? | - Wie inszenieren Lehrpersonen Sprachhandlungen wie Erzählen, Erklären, Argumentieren oder Instruieren in unterschiedlichen Situationen? | ||
| - | - Wie lassen sich schulische Interaktionsformen in unterschiedlichen Lernsituationen thematisieren und vermitteln?\\ | + | - Wie lassen sich schulische Interaktionsformen in unterschiedlichen Lernsituationen thematisieren und vermitteln? |
| - | Diese Fragen werden auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, | + | Diese Fragen werden auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, |
| - | //Thérèse Thévenaz-Christen | + | //**Thérèse Thévenaz-Christen**, Dr., Lehrerin (vier- bis achtjährige Kinder), Dozentin und Forscherin an der Universität Genf// |
| - | Dr., Lehrerin (vier- bis achtjährige Kinder), Dozentin und Forscherin an der Universität Genf | + | |
| - | // | + | |
| KG/GSt, USt, DaZ*, HSK* | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK* | ||
| - | === C) Schreiben lernen durch Diktieren === | + | ==== C) Schreiben lernen durch Diktieren === |
| Kinder können Autoren sein, bevor sie überhaupt selbstständig schreiben können. Gibt man ihnen die Gelegenheit, | Kinder können Autoren sein, bevor sie überhaupt selbstständig schreiben können. Gibt man ihnen die Gelegenheit, | ||
| beispielhaft zu erarbeiten, was der Skriptor in der Diktiersituation beachten kann, um Kinder in ihrer ‚Haltung des Schreibens‘ zu unterstützen. | beispielhaft zu erarbeiten, was der Skriptor in der Diktiersituation beachten kann, um Kinder in ihrer ‚Haltung des Schreibens‘ zu unterstützen. | ||
| - | \\ | ||
| - | //Daniela Merklinger | + | //**Daniela Merklinger**, Prof. Dr., bis 2007 Lehrerin an Hamburger Schulen, seit 2011 Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, |
| - | Prof. Dr., bis 2007 Lehrerin an Hamburger Schulen, seit 2011 Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, | + | |
| - | // | + | |
| KG/GSt, USt, DaZ*, HSK*, IF* | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK*, IF* | ||
| - | === D) Mit Portfolio in offenen Unterrichtsformen lernen | + | ==== D) Die Lese-Hör-Kiste als Brücke zum Buch – mit Hörmedien die Schriftlichkeit anbahnen |
| - | Das Portfolio | + | Kinder an Bücher und an Schriftlichkeit heranzuführen, |
| + | |||
| + | //**Petra Hüttis-Graff**, | ||
| + | KG/GSt, USt (1. und 2. Kl.), DaZ, HSK*, IF* | ||
| + | |||
| + | ==== E) Literale Förderung mit digitalen interaktiven Medien === | ||
| + | „Cool, heute durfte ich auf dem iPad eine Geschichte weiterschreiben und sie dann meinen Kollegen vortragen!“ Alle Forschung zeigt, dass die Arbeit mit digitalen Medien motivierend auf Schüler/ | ||
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| + | Im Workshop werden | ||
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| + | // | ||
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| + | //**Kathrin Amrein**, Lehrerin, Bibliothekarin, | ||
| + | KG/GSt, USt, MSt, DaZ*, HSK* | ||
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| + | ==== F) Schreibförderung | ||
| + | Ein guter Text zeichnet sich durch einen klaren Aufbau und durch einen differenzierten Wortschatz aus. Wichtig sind aber auch die kleinen Wörter, die Sätze und Textteile verbinden. Wenn Kinder Texte schreiben, dann mangelt es in der Regel sowohl an der Textkohärenz als auch am differenzierten Wortschatz. | ||
| + | |||
| + | Im Workshop | ||
| + | |||
| + | Im Workshop | ||
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| + | //**Susanne Peter**, Mitautorin | ||
| + | USt, DaZ, IF | ||
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| + | ==== G) Schreibförderung in allen Fächern === | ||
| + | |||
| + | Nirgendwo gibt es eine so große Zahl von Schreibanlässen, | ||
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| + | Gerade deshalb wäre es nicht nur unklug, das Schreibenlernen ausschließlich in die Verantwortung | ||
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| + | Ziel des Workshops ist es, aufzuzeigen, | ||
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| + | //**Jasmin Merz-Grötsch**, Prof. Dr., Professorin für Sprachwissenschaft | ||
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| + | USt, MSt, OSt | ||
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| + | ==== H) Schreiben als Textverstehen === | ||
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| + | Im Zentrum unserer schreibdidaktischen Konzeption steht die Aufgabe. Schreiben zu Geschichten | ||
| - | //Felix Winter, Dr., dipl. Psych., Erziehungswissenschafter, Institut | + | //**Mechthild Dehn**, Prof. i.R. Dr., Lehrerin, seit 1978 Universitätsprofessorin |
| - | Alle Lehrpersonen (ohne KG) | + | |
| - | === E) Kinder aus sogenannt bildungsfernen Familien – was heisst dies für einen lernwirksamen Unterricht? === | + | //**Lis Schüler**, Lehrerin, seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg// |
| - | Die soziale Herkunft ist bekanntlich für den Bildungserfolg entscheidend. Deshalb befasst sich dieser Workshop damit, wie sich bei einem Individuum das Gesellschaftliche auf sein Lernen auswirkt. Hilfreich ist dabei das Konzept des Habitus von Pierre Bourdieu. Darunter versteht der französische Soziologe die Werte und Normen, die ein Individuum aufgrund seiner Sozialisation verinnerlicht. Dabei bilden diese ein System von Dispositionen, | + | USt, (MSt) DaZ*, HSK*, IF* |
| - | Diese soziale Dimension des Lernens ist für die Bildungsforschung und die Schulpraxis häufig ein blinder Fleck. Gerade in QUIMS-Schulen mit vielen Kindern aus sogenannt bildungsfernen Familien hat sie aber eine entscheidende Bedeutung. In diesem Workshop befassen wir uns damit, welche Konsequenzen sie für einen lernwirksamen Unterricht in der Volksschule haben könnte. Ausgangspunkt sind dabei Interviews mit Studierenden einer Pädagogischen Hochschule, die die Referentin für ein Forschungsprojekt gemacht hat. Der Workshop bietet keine fertigen Rezepte für die Praxis. Er richtet sich an Teilnehmende, | ||
| - | //Petra Hild, lic. phil. I, Dozentin an der PHZH// | + | ==== J) Das Klassentagebuch === |
| - | Alle Lehrpersonen, | + | |
| - | === F) Begabtenförderung durch Schulentwicklung === | + | Das Klassentagebuch ist ein Ritual, das täglich seinen Platz im Klassenunterricht hat. Damit arbeiten wir an Zielen der Textkohärenz, |
| - | Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Familien werden manchmal trotz hohen Potenzialen nicht als überdurchschnittlich begabt erkannt und selten gefördert. Ihre Begabungen fallen aus unterschiedlichen Gründen nicht auf. Oft verfügt | + | |
| - | Im Workshop | + | Im ersten Teil des Workshops wird dieses Ritual vorgestellt. Dabei werden |
| - | //Victor Müller-Oppliger, Prof., Studienleiter Master Integrative Begabungs- | + | Im zweiten Teil steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Vordergrund. Ausgehend von Zielen, an denen zurzeit in ihren Klassen gearbeitet wird, wird das Modell angepasst und ergänzt. Wir gehen auch der Frage nach, ob und wie es für andere Textsorten genutzt werden kann. Ziel ist es, dass man am Ende ein fertiges Modell mitnimmt, das schon am nächsten Tag in der eigenen Klasse eingesetzt werden kann. |
| - | Alle Lehrpersonen | + | |
| - | === G) Offener Unterricht | + | // |
| + | USt, MSt | ||
| - | Ein offener Unterricht fördert und fordert sowohl die Eigeninitiative wie das selbstgesteuerte Lernen – beides Kompetenzen, | ||
| - | Das sinnentnehmende Lesen hat in offenen Unterrichtsformen grosse Bedeutung. Auch hier unterscheidet sich die Ausgangslage der QUIMS-Schulen von anderen Schulen. Denn viele mehrsprachige Kinder müssen besonders üben, damit sie nicht bloss mechanisch lesen.\\ | + | ==== K) An Texten arbeiten – Schreibkonferenzen und andere Methoden zur kooperativen Textüberarbeitung === |
| - | Ausgehend | + | Ein zentraler Aspekt |
| - | //Felix Singer, Primarlehrer// | + | Im Anschluss an die inhaltliche Überarbeitung wird der Fokus auf Wortschreibung, Wortformen, Satzbau und Zeichensetzung gerichtet. Auch dieser Überarbeitungsschritt kann kooperativ angelegt werden und soll auf die individuellen Fähigkeiten ausgerichtet sein. |
| - | //Selin Öndül, lic. phil. I, Mitarbeiterin kantonales QUIMS-Team// | + | |
| - | USt, HSK, DaZ, IF/SHP | + | |
| - | === H) Individualisierung: | + | Ziel des Workshops |
| - | In Klassen mit vielen Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Schichten ist die Individualisierung eine grosse Herausforderung. Die Abwehr dagegen wird oft mit der Angst begründet, dass mit der Öffnung | + | |
| - | Wir möchten am Beispiel unserer Oberstufenschule in der Stadt Zürich zeigen, wie wir den Unterricht in kleinen Schritten, sozusagen mit Mikrointerventionen, | ||
| - | //Andreas Baumann, Schulleiter, Mitautor | + | //**Stephan Nänny**, Dozent an der PH Thurgau, Mitautor „Die Sprachstarken“ 2–9// |
| - | //Chantal Keller, Lehrerin Sek A, QUIMS-Beauftragte// | + | USt, MSt, Ost, HSK*, DaZ |
| - | Alle Lehrpersonen (ohne KG) | + | |
| - | === J) Individualisieren und Differenzieren – konkrete Unterrichtspraxis === | ||
| - | Ein Unterricht, der zum Ziel hat, allen Schülerinnen und Schülern individuelle Lernerfolge zu ermöglichen, | ||
| - | In diesem Workshop werden verschiedene Aspekte eines individualisierenden Unterrichts vorgestellt: | + | ==== L) In die Schreiblehre gehen – zur direkten Vermittlung von Schreibstrategien === |
| - | - Differenzierung der Aufgabenschwierigkeit und des Übungspensums\\ | + | |
| - | - individuelle Lernwege, Lerntempi, Hilfestellungen und Fehleranalysen\\ | + | |
| - | - differenzierte Rückmeldungen\\ | + | |
| - | - verschiedene Bezugsnormen.\\ | + | |
| - | Anhand von lernzielorientierten, niveaudifferenzierten Themenplänen wird eine Möglichkeit zur praktischen Umsetzung aufgezeigt. Aufgrund | + | Schreiben kostet so viel mentale Energie wie Schachspielen. Und weil es so viele kognitive Ressourcen verbraucht, ist es sinnvoll und nötig, das Schreiben gezielt zu fördern und ausreichend üben zu lassen. Im Workshop wird ein Förderansatz vorgestellt, |
| - | //Marianne Walt, lic. phil., Lehrerin, Lehrbeauftragte | + | //**Maik Philipp**, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Zentrum Lesen// |
| - | Alle Lehrpersonen | + | MSt, OSt |
| - | === K) Im Fach „Mensch | + | ==== M) Digitale Medien zur Sprach- |
| - | Vorgestellt wird das Kooperationsprojekt einer Regelklassen- und einer DaZ-Lehrperson, | + | |
| - | Anhand | + | Schüler/ |
| - | - Wie kann die Zweitsprachdidaktik in den Unterricht an mehrsprachigen Klassen integriert werden?\\ | + | |
| - | - Wie kann ein Sachthema sprachlich aufgearbeitet werden, damit möglichst alle ein- und mehrsprachigen Lernenden davon profitieren? | + | |
| - | - Welche Voraussetzungen verbessern | + | |
| - | // | + | Die Referentin erläutert den Einsatz von digitalen Medien im Sprachunterricht und stellt Erfahrungen aus Schulen vor. Die Teilnehmenden können Unterrichtsideen anhand von verschiedenen Plattformen und Lernumgebungen selber erproben. |
| - | //Karin Solenthaler, | + | |
| - | MSt, OSt, DaZ, HSK, SL | + | |
| - | === L) Deutsch in Niveaugruppen – unter welchen Bedingungen ist das eine Antwort auf die sprachliche Heterogenität im Klassenzimmer? | + | Nicht zuletzt beschäftigt sich der Workshop |
| - | Die Primarschulgemeinde Kreuzlingen geht seit 2001 auf neue Weise mit der sprachlichen Heterogenität ihrer Schülerschaft um. Entgegen des vorherrschenden Trends | + | |
| - | Das Projekt wird begleitet von einer Forschung unter dem Titel „Deutschunterricht an multikulturellen Schulen (DIMS)“. Ziel dieser Evaluationsstudie ist es, Prozesse | + | //**Saskia Waibel**, lic. phil. I, Dozentin Deutsch/ |
| + | MSt, OSt, DaZ*, HSK* | ||
| - | Auf Grundlage dieser Ergebnisse diskutieren wir im Workshop, wie sich der Unterricht mit der gesamten Klasse vom Unterricht in Niveaugruppen unterscheidet. Wir fragen danach, wie die Schülerinnen und Schüler den Unterricht akzeptieren und emotional erleben. Zusammen mit einer Lehrperson aus Kreuzlingen erörtern wir Erfahrungen aus der Praxis. Schliesslich stellen wir den Niveauunterricht in den Kontext der Diskussion um integrative und separative Förderung und besprechen seine Chancen, Risiken und Gelingensbedingungen.\\ | ||
| - | //Jeannette Wick, lic. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschung, Pädagogische Hochschule Thurgau//\\ | + | ==== N) Schreibe, damit ich dich höre! – Schreiben auf Deutsch und in den Herkunftssprachen: |
| - | //Annemarie Müller, Lehrerin (Mittelstufe) Schulzentrum Wehrli, Kreuzlingen// | + | |
| - | USt, MSt, DaZ, SL, IF/SHP | + | |
| - | === M) Jetzt auch noch den DaZ-Unterricht | + | Die Sprachenvielfalt |
| - | Manche mögen das Wort „integrieren“ | + | |
| - | In diesem | + | Im Workshop |
| - | Im Workshop werden drei Beispiele einer Zusammenarbeit vorgestellt: | + | //**Sibylle Matthijs**, Zürich, ehem. Lehrerin und Schulleiterin// |
| + | IF, DaZ, MSt, OSt, HSK | ||
| - | //Susanne Peter, DaZ-Lehrerin, | ||
| - | USt, MSt, DaZ | ||
| - | === N) DaZ, IF und IS im Kindergarten | + | ==== O) Gezielte Schreibförderung durch eine gezielte Korrektur |
| - | Als Folge des neuen Volksschulgesetzes werden die Massnahmen für Deutsch | + | |
| - | - Inwiefern verändern sich durch das Teamteaching die traditionellen Rollen der Kindergärtnerin, | + | |
| - | - Welche altersgerechten Lehrformen und Organisationsstrukturen bieten sich an und ermöglichen einen inklusiven und besonders lernwirksamen Unterricht? | + | |
| - | - Wie können die beteiligten Lehrpersonen innerhalb und ausserhalb des Unterrichts erfolgreich zusammenarbeiten? | + | |
| - | //Maja Beutler, Kindergartenlehrperson, Autorin | + | In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wie eine Lehrperson mit Hilfe einer Rückmeldung auf einen geschriebenen Text (gemeinhin Korrektur) dazu beitragen kann, dass sich die Schreibkompetenzen der Schreiberin/ |
| - | KG, DaZ, IF/SHP, HSK | + | |
| - | === O) Sprachprofile in der Praxis: ein fächerübergreifendes Instrument zur Sprachförderung === | + | Die Teilnehmenden am Workshop erhalten theoretische Inputs und es werden ihnen verschiedene Hilfsmittel präsentiert. Im praktischen Teil analysieren |
| - | Die Sprachprofile sind ein fächerübergreifendes, | + | |
| - | Im Workshop werden die Sprachprofile der Unter- und Mittelstufe vorgestellt. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie die Sprachprofile im Unterricht angewandt werden können | + | //**Claudio Consani**, lic. phil., DaF-Dozent, Projektleiter „Schreibförderung“, |
| + | MSt, OSt, HSK*, DaZ | ||
| - | //Talila Oliel, Primarlehrerin// | ||
| - | USt, MSt, DaZ, IF/SHP | ||
| - | ==== Workshops zur Entwicklung des Unterrichts ==== | + | ==== P) Scaffolding auf der Primarstufe: |
| + | Unsere Schüler/ | ||
| - | === P) Kollegiales Unterrichtscoaching – ein Instrument zur kooperativen Optimierung des eigenen Unterrichts === | + | //**Sabine Kutzelmann**, lic. theol., Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der PHZ Luzern// |
| - | Kollegiales Unterrichtscoaching ist eine neue Form der schulinternen Weiterbildung, mit der Lehrpersonen gezielt ihr eigenes Unterrichten optimieren. Bei diesem Ansatz lernen die Lehrpersonen sowohl voneinander wie auch von externen Fachleuten. Im Zentrum stehen dabei das Lernen | + | USt, MSt, HSK*, IF*, DaZ |
| - | Beim Kollegialen Unterrichtscoaching arbeiten zwei Lehrpersonen zusammen. Die Erweiterung zum | + | ==== Q) Scaffolding |
| - | herkömmlichen kollegialen Unterrichtsbesuch besteht insbesondere darin, dass die Lehrpersonen ihren | + | |
| - | Unterricht gemeinsam planen, durchführen und reflek-tieren, | + | |
| - | erproben und reflektieren sie dabei neues oder alter-natives Unterrichtshandeln. Im Workshop vermitteln | + | |
| - | //Annelies Kreis, lic. phil. I, Dozentin | + | Kernstück des Workshops sind Schreibaufträge zu wichtigen Textsorten für Lernende der Sekundarstufe I. Ergänzt werden diese Aufträge durch Mustertexte, kommentierte Schülertexte und Fördermaterial. Berücksichtigt werden hauptsächlich die Bedürfnisse der so genannten „schwachen Schreiber und Schreiberinnen“. Laut Einschätzung der Praxis |
| - | //Margrit Unholz, Primarlehrerin, Schulleiterin der Volksschulgemeinde Bichelsee-Balterswil (KG, PS, Sek)// | + | |
| - | Alle Lehrpersonen, | + | |
| - | === Q) Unterricht gemeinsam entwickeln – wie gelingt das? === | + | //**Jeanina Miskovic**, Dozentin für Literalität an der PH Zürich// |
| - | Den eigenen Unterricht allein weiterzuentwickeln, ist schwierig. Wirkliche Verbesserungen erreicht man in der Regel fast nur in der Zusammenarbeit mit anderen. Indem man den eigenen Unterricht gemeinsam reflektiert und ihn für fremde Blicke öffnet, erweitert sich die eigene Professionalität. Eine enge Kooperation ist aber häufig ungewohnt. Stolpersteine tauchen auf, die man mit geeigneten Schritten umgehen kann. | + | |
| - | Dieser Workshop geht von den konkreten Bedingungen aus, unter denen die Teilnehmenden an ihrer Schule arbeiten. Vielleicht unterrichtet eine Lehrperson bereits im Teamteaching oder sie ist Mitglied eines Unterrichtsteams. Vielleicht existieren in ihrer Schule Teams, die sich regelmässig mit pädagogischen Themen befassen. Vielleicht unterrichtet die Teilnehmerin bisher aber auch isoliert und für sich allein. | + | OSt, DaZ*, HSK* |
| - | Die individuellen Situationen aufgreifend, | ||
| - | //Therese Halfhide, lic. phil. I, Dozentin PHZH, Supervisorin / Coach in Organisationen, | + | ==== R) Fehler verbessern, um aus ihnen zu lernen (Primarstufe)=== |
| - | Alle Lehrpersonen, | + | |
| - | === R) Die Unterrichtsentwicklung an meiner Schule erfolgreich steuern – die Rolle der Schulleitung und der QUIMS-Beauftragten=== | + | Verbessern durch Vergleichen heisst |
| - | QUIMS trägt wesentlich dazu bei, im Schulkollegium pädagogische Themen ins Zentrum der Zusammen-arbeit zu rücken und damit auch die Gestaltung des Unterrichts. Diesen Unterricht so weiterzuentwickeln, dass alle Schülerinnen | + | |
| - | Der Workshop geht mit einem systemischen Blick der Frage nach, wie Schulleitung | + | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene fördernde Aspekte heraus (formative Beurteilung). Anschliessend bewerten sie denselben Text wiederum kriterienorientiert (summative Beurteilung). |
| - | //Peter Baumann, Schulleiter Schule Hergiswil (NW), Schulberater// | + | //**Marianne Sigg**, lic. phil., Dozentin an der PH Zürich, Leiterin von CAS-Lehrgängen DaZ// |
| - | SL, QUIMS-Beauftragte, | + | |
| - | === S) In Teams einen altersgemischten Unterricht entwickeln === | + | USt/ |
| - | Die Schule Birmenstorf | + | |
| - | In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, | ||
| - | //Stefan Künzi-Birchmeier, Schulleiter Schule Birmenstorf | + | ==== S) Fehler verbessern, um Regeln oder Arbeitstechniken zu aktivieren |
| - | Alle Lehrpersonen, | + | |
| - | === T) Mit einem Lern- und Forschungsatelier differenzierend unterrichten – ein Erfahrungsbericht aus der Schule Kügeliloo === | + | Dieser Workshop befasst sich mit einer Korrekturmethode, die Regelwissen oder Arbeitstechniken aktiviert. Auf diese Weise fördern wir Schüler/innen, die vorgängig im Unterricht die entsprechenden Regeln |
| - | //Quand on quitte l’école, peu importe qu’on ne sache rien, si seulement on a envie d’apprendre. (Paul Leautaud)//\\ | + | |
| - | Wir suchten nach geeigneten Möglichkeiten, die unterschiedlichen Begabungen | + | |
| - | können eingebaut werden? (Individuelle Interessenforschungs-Methode, Begabungen erkennen, Interessenfragebogen, | + | |
| - | // | + | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene förderliche Aspekte heraus (formative Beurteilung). Anschliessend beurteilen und bewerten sie denselben Text wiederum kriterienorientiert (summative Beurteilung). |
| - | //Danièle Traeber, Primarlehrerin, | + | |
| - | KG, USt, MSt, HSK, DaZ, IF/SHP | + | |
| - | === U) Wie kann der Hort das schulische Lernen der Kinder unterstützen? | + | Zum Schluss diskutieren |
| - | In diesem Workshop stellen | + | |
| - | Als Hortleiterinnen im Kreis 4 der Stadt Zürich ist es für uns wichtig, den Kindern einen klaren Rahmen, eine Struktur und Sicherheit zu geben. Wenn wir ihnen Elemente unserer Gesellschaft vermitteln, begegnen wir ihren eigenen Lebenswelten offen und respektvoll. Es ist uns wichtig, dass sich die Kinder selbstbestimmt betätigen können und sie Raum bekommen für ein kreatives Spiel und die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit. Sie lernen: „Meine Freiheit hört da auf, wo die des anderen beschnitten wird.“ Wir fördern nach Möglichkeit die individuellen Fähigkeiten | + | // |
| - | In QUIMS-Schulen übernehmen die Horte sehr wichtige Aufgaben, welche in anderen Schulen entweder der Familie oder der Schule zugeordnet werden. Dies wirft Fragen auf, die wir – immer mit Fokus auf QUIMS-Horte – in einem zweiten Teil des Workshops diskutieren: | + | MSt (6. Kl.), OSt, IF, DaZ, HSK* |
| - | - Was heisst familienergänzend? | + | |
| - | - Wie geschieht Lernförderung im Hortalltag? | + | |
| - | - Welche Rolle übernimmt der Hort bei der Aufgabenhilfe? | + | |
| - | - Wie lassen sich Hort, Schule (inkl. Kindergarten) und Eltern vernetzen? | + | |
| - | - Ist das Sein, „Verdauen“ und Regenerieren nur zu Hause und im Hort oder auch in der Schule möglich und sinnvoll?\\ | + | |
| - | - Kann man Mindeststandards dazu definieren, was die QUIMS-Horte leisten sollen?\\ | + | |
| - | - Welche Unterstützung seitens der Schule ist für eine gute Hortarbeit nötig? | + | |
| - | //Verena M. Bärfuss, Kindergärtnerin, | ||
| - | //Rebecca Schneider, lic. phil. I, Sonderpädagogin, | ||
| - | KG, USt, MSt, HSK, SL, Hortleiter/ | ||
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