quims:workshops
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| quims:workshops [2012/07/20 15:05] – Christa Peter | quims:workshops [2018/08/10 16:28] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| ====== Workshops 2012 im Detail ====== | ====== Workshops 2012 im Detail ====== | ||
| + | Bei einigen Workshops schien es uns sinnvoll, das Angebot für einen erweiterten Adressatenkreis zu öffnen. Die mit * bezeichneten Berufsgruppen können aber nicht davon ausgehen, dass der Workshop auf ihre spezifischen Fragestellungen eingeht. | ||
| - | ==== Workshop-Angebote ==== | + | ===== Workshop-Angebote ==== |
| - | === A) Anbahnen von Literalität in Kindergarten und Hort === | + | |
| - | Einführung in die Schriftkultur durch Anbahnen von Literalität: | + | |
| - | Ausgangspunkt werden Erfahrungen sein, die im Kieler Modell sprachlicher Frühförderung mit dem Anbahnen von Biliteralität gemacht wurden. Anhand von Beispielen (Produkte, Prozessabläufe) aus diesem Modell sollen | + | ==== A) Anbahnen von Literalität in Kindergarten und Hort ==== |
| + | Einführung in die Schriftkultur durch Anbahnen von Literalität: | ||
| - | //Ernst Apeltauer | + | Ausgangspunkt werden Erfahrungen sein, die im Kieler Modell sprachlicher Frühförderung mit dem Anbahnen von Biliteralität gemacht wurden. Anhand von Beispielen |
| - | Prof. Dr., war bis Oktober 2011 Direktor der Abteilung Deutsch als fremde Sprache | + | |
| - | KG/GSt, Hortleiterinnen, | + | |
| - | === B) Vier- bis achtjährige Kinder erwerben bildungssprachliche Register === | + | //**Ernst Apeltauer**, Prof. Dr., war bis Oktober 2011 Direktor |
| - | Sprachhandlungen wie Berichten, Erzählen, Erklären, Instruieren oder Argumentieren müssen gelernt werden. Wie fördern wir in der Eingangsstufe diese wichtigen Grundlagen des Lesens | + | |
| - | Junge Kinder produzieren schon früh spontan kurze Erklärungen, | + | KG/GSt, Hortleiter/ |
| + | |||
| + | ==== B) Vier- bis achtjährige Kinder erwerben bildungssprachliche Register === | ||
| + | Sprachhandlungen wie Berichten, Erzählen, Erklären, Instruieren oder Argumentieren müssen gelernt werden. Wie fördern wir in der Eingangsstufe diese wichtigen Grundlagen des Lesens und Schreibens sowie des schulischen Lernens in allen Fächern? | ||
| + | |||
| + | Junge Kinder produzieren schon früh spontan kurze Erklärungen, | ||
| In diesem Workshop geht es hauptsächlich um folgende Fragen: | In diesem Workshop geht es hauptsächlich um folgende Fragen: | ||
| - Wie inszenieren Lehrpersonen Sprachhandlungen wie Erzählen, Erklären, Argumentieren oder Instruieren in unterschiedlichen Situationen? | - Wie inszenieren Lehrpersonen Sprachhandlungen wie Erzählen, Erklären, Argumentieren oder Instruieren in unterschiedlichen Situationen? | ||
| - | - Wie lassen sich schulische Interaktionsformen in unterschiedlichen Lernsituationen thematisieren und vermitteln?\\ | + | - Wie lassen sich schulische Interaktionsformen in unterschiedlichen Lernsituationen thematisieren und vermitteln? |
| + | |||
| + | Diese Fragen werden auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, | ||
| - | Diese Fragen werden auf der Grundlage von Praxiserfahrungen, | ||
| + | // | ||
| - | //Thérèse Thévenaz-Christen | ||
| - | Dr., Lehrerin (vier- bis achtjährige Kinder), Dozentin und Forscherin an der Universität Genf | ||
| - | // | ||
| KG/GSt, USt, DaZ*, HSK* | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK* | ||
| - | === C) Schreiben lernen durch Diktieren === | + | ==== C) Schreiben lernen durch Diktieren === |
| Kinder können Autoren sein, bevor sie überhaupt selbstständig schreiben können. Gibt man ihnen die Gelegenheit, | Kinder können Autoren sein, bevor sie überhaupt selbstständig schreiben können. Gibt man ihnen die Gelegenheit, | ||
| beispielhaft zu erarbeiten, was der Skriptor in der Diktiersituation beachten kann, um Kinder in ihrer ‚Haltung des Schreibens‘ zu unterstützen. | beispielhaft zu erarbeiten, was der Skriptor in der Diktiersituation beachten kann, um Kinder in ihrer ‚Haltung des Schreibens‘ zu unterstützen. | ||
| - | \\ | ||
| - | //Daniela Merklinger | + | //**Daniela Merklinger**, Prof. Dr., bis 2007 Lehrerin an Hamburger Schulen, seit 2011 Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, |
| - | Prof. Dr., bis 2007 Lehrerin an Hamburger Schulen, seit 2011 Professorin für Grundschulpädagogik an der Universität Koblenz-Landau, | + | |
| - | // | + | |
| KG/GSt, USt, DaZ*, HSK*, IF* | KG/GSt, USt, DaZ*, HSK*, IF* | ||
| - | === D) Die Lese-Hör-Kiste als Brücke zum Buch – mit Hörmedien die Schriftlichkeit anbahnen === | + | ==== D) Die Lese-Hör-Kiste als Brücke zum Buch – mit Hörmedien die Schriftlichkeit anbahnen === |
| - | Kinder an Bücher und an Schriftlichkeit heranzuführen, | + | Kinder an Bücher und an Schriftlichkeit heranzuführen, |
| - | //Petra Hüttis-Graff | + | //**Petra Hüttis-Graff**, Prof. Dr., Deutschdidaktikerin an der Universität Hamburg, mit dem Schwerpunkt Primarstufe// |
| - | Prof. Dr., Deutschdidaktikerin an der Universität Hamburg, mit dem Schwerpunkt Primarstufe | + | |
| - | // | + | |
| KG/GSt, USt (1. und 2. Kl.), DaZ, HSK*, IF* | KG/GSt, USt (1. und 2. Kl.), DaZ, HSK*, IF* | ||
| - | === E) Literale Förderung mit digitalen interaktiven Medien === | + | ==== E) Literale Förderung mit digitalen interaktiven Medien === |
| - | „Cool, heute durfte ich auf dem iPad eine Geschichte weiterschreiben und sie dann meinen Kollegen vortragen!“ Alle Forschung zeigt, dass die Arbeit mit digitalen Medien motivierend auf Schülerinnen und Schüler wirkt. Worin besteht das Potenzial dieser digitalen interaktiven Medien für den Lese- und Schreibunterricht? | + | „Cool, heute durfte ich auf dem iPad eine Geschichte weiterschreiben und sie dann meinen Kollegen vortragen!“ Alle Forschung zeigt, dass die Arbeit mit digitalen Medien motivierend auf Schüler/ |
| - | Im Workshop werden Bilderbuch- und Kinder/ | + | Im Workshop werden Bilderbuch- und Kinder/ |
| - | //Christine Tresch | + | //**Christine Tresch**, lic. phil. I, Fachfrau für Kinder- und Jugendmedien, |
| - | lic. Phil. I, Fachfrau für Kinder- und Jugendmedien, | + | |
| - | // | + | |
| - | //Kathrin Amrein | + | //**Kathrin Amrein**, Lehrerin, Bibliothekarin, |
| - | Lehrerin, Bibliothekarin, | + | |
| KG/GSt, USt, MSt, DaZ*, HSK* | KG/GSt, USt, MSt, DaZ*, HSK* | ||
| - | === F) Schreibförderung mit Aufträgen aus dem Lehrmittel HOPPLA 3 und HOPPLA 4 für Kinder der Unterstufe === | + | ==== F) Schreibförderung mit Aufträgen aus dem Lehrmittel HOPPLA 3 und HOPPLA 4 für Kinder der Unterstufe === |
| - | Ein guter Text zeichnet sich durch einen klaren Aufbau und durch einen differenzierten Wortschatz aus. Wichtig sind aber auch die kleinen Wörter, die Sätze und Textteile verbinden. Wenn Kinder Texte schreiben, dann mangelt es in der Regel sowohl an der Textkohärenz als auch am differenzierten Wortschatz.\\ | + | Ein guter Text zeichnet sich durch einen klaren Aufbau und durch einen differenzierten Wortschatz aus. Wichtig sind aber auch die kleinen Wörter, die Sätze und Textteile verbinden. Wenn Kinder Texte schreiben, dann mangelt es in der Regel sowohl an der Textkohärenz als auch am differenzierten Wortschatz. |
| - | Im Workshop werden prototypische Schreibaufträge aus den Lehrmitteln HOPPLA 3 und 4 vorgestellt, | + | Im Workshop werden prototypische Schreibaufträge aus den Lehrmitteln HOPPLA 3 und 4 vorgestellt, |
| - | Im Workshop werden zudem auch Kindertexte diskutiert, die zeigen, wie eine heterogene Schülerschaft auf diese Art von Schreibaufträgen reagiert.\\ | + | Im Workshop werden zudem auch Kindertexte diskutiert, die zeigen, wie eine heterogene Schülerschaft auf diese Art von Schreibaufträgen reagiert. |
| - | //Susanne Peter | + | //**Susanne Peter**, Mitautorin des Lehrmittels „HOPPLA – Deutsch für mehrsprachige Kindergruppen“, |
| - | Mitautorin des Lehrmittels „HOPPLA – Deutsch für mehrsprachige Kindergruppen“, | + | |
| - | // | + | |
| USt, DaZ, IF | USt, DaZ, IF | ||
| - | === G) Schreibförderung in allen Fächern === | + | ==== G) Schreibförderung in allen Fächern === |
| - | Nirgendwo gibt es eine so große Zahl von Schreibanlässen, | + | Nirgendwo gibt es eine so große Zahl von Schreibanlässen, |
| - | Gerade deshalb wäre es nicht nur unklug, das Schreibenlernen ausschließlich in die Verantwortung des Deutschunterrichts zu geben; es wäre geradezu unverzeihlich und mit Sicherheit eine der größten verpassten Lernchancen für sprachliches und literales Lernen.\\ | + | Gerade deshalb wäre es nicht nur unklug, das Schreibenlernen ausschließlich in die Verantwortung des Deutschunterrichts zu geben; es wäre geradezu unverzeihlich und mit Sicherheit eine der größten verpassten Lernchancen für sprachliches und literales Lernen. |
| - | Ziel des Workshops ist es, aufzuzeigen, | + | Ziel des Workshops ist es, aufzuzeigen, |
| - | //Jasmin Merz-Grötsch | + | //**Jasmin Merz-Grötsch**, Prof. Dr., Professorin für Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der PH Schwäbisch Gmünd// |
| - | Prof. Dr., Professorin für Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der PH Schwäbisch Gmünd | + | |
| - | // | + | |
| - | USt, MSt | + | USt, MSt, OSt |
| - | === H) Schreiben als Textverstehen === | + | ==== H) Schreiben als Textverstehen === |
| - | Im Zentrum unserer schreibdidaktischen Konzeption steht die Aufgabe. Schreiben zu Geschichten („Lüge und Wahrheit“), | + | |
| - | Schreibaufgaben sollten „ergebnisoffen“ in der konkreten Lernsituation, | + | |
| - | \\ | + | |
| + | Im Zentrum unserer schreibdidaktischen Konzeption steht die Aufgabe. Schreiben zu Geschichten („Lüge und Wahrheit“), | ||
| - | //Mechthild Dehn | + | |
| - | Prof. i.R. Dr., | + | //**Mechthild Dehn**, Prof. i.R. Dr., Lehrerin, seit 1978 Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaft/ |
| - | Lehrerin, seit 1978 Universitätsprofessorin für Erziehungswissenschaft/ | + | |
| - | // | + | //**Lis Schüler**, Lehrerin, seit 2009 wissenschaftliche |
| - | //Lis Schüler | + | |
| - | Lehrerin, seit 2009 wissenschaftliche | + | |
| - | // | + | |
| USt, (MSt) DaZ*, HSK*, IF* | USt, (MSt) DaZ*, HSK*, IF* | ||
| - | === J) Das Klassentagebuch === | ||
| - | Das Klassentagebuch ist ein Ritual, das täglich seinen Platz im Klassenunterricht hat. Damit arbeiten wir an Zielen der Textkohärenz, | ||
| - | Im ersten Teil des Workshops wird dieses Ritual vorgestellt. Dabei werden konkrete Beispiele aus der Unterstufe gezeigt, die auch die Wirksamkeit dieser Art von Schreibförderung sichtbar machen.\\ | + | ==== J) Das Klassentagebuch === |
| - | Im zweiten Teil steht der Austausch unter den Teilnehmenden | + | Das Klassentagebuch ist ein Ritual, das täglich seinen Platz im Klassenunterricht hat. Damit arbeiten wir an Zielen |
| - | //Katharina García | + | Im ersten Teil des Workshops wird dieses Ritual vorgestellt. Dabei werden konkrete Beispiele aus der Unterstufe gezeigt, die auch die Wirksamkeit dieser Art von Schreibförderung sichtbar machen. |
| - | Primarlehrerin an der Schule Gubel in Zürich, Erwachsenenbildnerin | + | |
| - | // | + | Im zweiten Teil steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Vordergrund. Ausgehend von Zielen, an denen zurzeit in ihren Klassen gearbeitet wird, wird das Modell angepasst und ergänzt. Wir gehen auch der Frage nach, ob und wie es für andere Textsorten genutzt werden kann. Ziel ist es, dass man am Ende ein fertiges Modell mitnimmt, das schon am nächsten Tag in der eigenen Klasse eingesetzt werden kann. |
| + | |||
| + | //**Katharina García**, Primarlehrerin an der Schule Gubel in Zürich, Erwachsenenbildnerin// | ||
| USt, MSt | USt, MSt | ||
| - | === K) An Texten arbeiten – Schreibkonferenzen und andere Methoden zur kooperativen Textüberarbeitung === | ||
| - | Ein zentraler Aspekt von Schreibkompetenz ist die Fähigkeit, einzelne Textstellen, | ||
| - | Im Anschluss an die inhaltliche Überarbeitung wird der Fokus auf Wortschreibung, | + | ==== K) An Texten arbeiten – Schreibkonferenzen und andere Methoden zur kooperativen Textüberarbeitung === |
| + | |||
| + | Ein zentraler Aspekt von Schreibkompetenz ist die Fähigkeit, einzelne Textstellen, | ||
| + | |||
| + | Im Anschluss an die inhaltliche Überarbeitung wird der Fokus auf Wortschreibung, | ||
| - | Ziel des Workshops ist, dass sich die Teilnehmenden der Bedeutung der Fähigkeit zur Textüberarbeitung bewusst sind, verschiedene Methoden zur planvollen Überarbeitung von Texten kennen und diese gezielt einsetzen können.\\ | + | Ziel des Workshops ist, dass sich die Teilnehmenden der Bedeutung der Fähigkeit zur Textüberarbeitung bewusst sind, verschiedene Methoden zur planvollen Überarbeitung von Texten kennen und diese gezielt einsetzen können. |
| - | //Stephan Nänny | + | //**Stephan Nänny**, Dozent an der PH Thurgau, Mitautor „Die Sprachstarken“ 2–9// |
| - | Dozent an der PH Thurgau, Mitautor „Die Sprachstarken“ 2–9 | + | |
| - | // | + | |
| USt, MSt, Ost, HSK*, DaZ | USt, MSt, Ost, HSK*, DaZ | ||
| - | === L) In die Schreiblehre gehen – zur direkten Vermittlung von Schreibstrategien === | ||
| - | Schreiben kostet so viel mentale Energie wie Schachspielen. Und weil es so viele kognitive Ressourcen verbraucht, ist es sinnvoll und nötig, das Schreiben gezielt zu fördern und ausreichend üben zu lassen. Im Workshop wird ein Förderansatz vorgestellt, | ||
| - | //Maik Philipp | + | ==== L) In die Schreiblehre gehen – zur direkten Vermittlung von Schreibstrategien === |
| - | Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz, | + | |
| - | // | + | Schreiben kostet so viel mentale Energie wie Schachspielen. Und weil es so viele kognitive Ressourcen verbraucht, ist es sinnvoll und nötig, das Schreiben gezielt zu fördern und ausreichend üben zu lassen. Im Workshop wird ein Förderansatz vorgestellt, |
| + | |||
| + | //**Maik Philipp**, Dr., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Nordwestschweiz, | ||
| MSt, OSt | MSt, OSt | ||
| - | === M) Digitale Medien zur Sprach- und Schreibförderung einsetzen === | ||
| - | Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als Zweitsprache lernen, brauchen vor allem Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Wortschatz und Textkompetenz. Die Lehrperson kann diese Unterstützung mit dem richtigen Einsatz von digitalen Hilfsmitteln verstärken. Sie kann die Motivation und die Neugierde der Schülerinnen und Schüler beim Gebrauch von digitalen Medien optimal für Lehr- und Lernprozesse beim Sprachhandeln, | ||
| - | Die Referentin erläutert den Einsatz von digitalen Medien im Sprachunterricht und stellt | + | ==== M) Digitale Medien zur Sprach- und Schreibförderung einsetzen === |
| + | |||
| + | Schüler/ | ||
| + | |||
| + | Die Referentin erläutert den Einsatz von digitalen Medien im Sprachunterricht und stellt | ||
| - | Nicht zuletzt beschäftigt sich der Workshop mit der Frage, wie die Lehrperson wichtige Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler schaffen kann, da die Kinder und Jugendlichen den digitalen Medien in der Freizeit einen grossen Stellenwert einräumen und allgemein in der Freizeit mehr schreiben, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war.\\ | + | Nicht zuletzt beschäftigt sich der Workshop mit der Frage, wie die Lehrperson wichtige Bezüge zur Lebenswelt der Schüler/ |
| - | //Saskia Waibel | + | //**Saskia Waibel**, lic. phil. I, Dozentin Deutsch/DaZ und Medienbildung an der PH Zürich// |
| - | lic. phil. I, Dozentin Deutsch/DaZ und Medienbildung an der PH Zürich | + | |
| - | // | + | |
| MSt, OSt, DaZ*, HSK* | MSt, OSt, DaZ*, HSK* | ||
| - | === N) Schreibe, damit ich dich höre! – Schreiben auf Deutsch und in den Herkunftssprachen: | ||
| - | Die Sprachenvielfalt in einer Klasse stellt ein grosses Potenzial dar. Die Nutzung dieses Potenzials muss nicht kompliziert sein: Oft lässt sich ein Thema, das ohnehin im Unterricht | ||
| - | Im Workshop werden wichtige Aspekte der Schreibförderung beleuchtet | + | ==== N) Schreibe, damit ich dich höre! – Schreiben auf Deutsch |
| - | //Sibylle Matthijs | + | Die Sprachenvielfalt in einer Klasse stellt ein grosses Potenzial dar. Die Nutzung dieses Potenzials muss nicht kompliziert sein: Oft lässt sich ein Thema, das ohnehin im Unterricht |
| - | Zürich, ehem. Lehrerin | + | |
| - | // | + | |
| - | IF, DaZ | + | |
| - | === O) Gezielte | + | Im Workshop werden wichtige Aspekte der Schreibförderung |
| - | In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wie eine Lehrperson mit Hilfe einer Rückmeldung | + | |
| - | Die Teilnehmenden am Workshop erhalten theoretische Inputs und es werden ihnen verschiedene Hilfsmittel präsentiert. Im praktischen Teil analysieren | + | //**Sibylle Matthijs**, Zürich, ehem. Lehrerin |
| + | IF, DaZ, MSt, OSt, HSK | ||
| - | //Claudio Consani | + | |
| - | lic. phil., DaF-Dozent, Projektleiter „Schreibförderung“, | + | ==== O) Gezielte Schreibförderung durch eine gezielte Korrektur – Wie kann ich als Lehrperson Texte sinnvoll und selektiv korrigieren, |
| - | // | + | |
| + | In diesem Workshop gehen wir der Frage nach, wie eine Lehrperson mit Hilfe einer Rückmeldung auf einen geschriebenen Text (gemeinhin Korrektur) dazu beitragen kann, dass sich die Schreibkompetenzen der Schreiberin/ | ||
| + | |||
| + | Die Teilnehmenden am Workshop erhalten theoretische Inputs und es werden ihnen verschiedene Hilfsmittel präsentiert. Im praktischen Teil analysieren und diskutieren wir einerseits gemeinsam authentische Texte von Schülern und Schülerinnen (wir bitten die Teilnehmenden, | ||
| + | |||
| + | //**Claudio Consani**, lic. phil., DaF-Dozent, Projektleiter „Schreibförderung“, | ||
| MSt, OSt, HSK*, DaZ | MSt, OSt, HSK*, DaZ | ||
| - | === P) Scaffolding auf der Primarstufe: | + | ==== P) Scaffolding auf der Primarstufe: |
| - | Unsere | + | Unsere Schüler/ |
| - | z.B. mit profilierten Schreibaufgaben, | + | |
| - | \\ | + | |
| - | //Sabine Kutzelmann | + | //**Sabine Kutzelmann**, lic. theol., Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der PHZ Luzern// |
| - | lic. Theol., Dozentin für Fachdidaktik Deutsch an der PHZ Luzern | + | |
| - | // | + | |
| USt, MSt, HSK*, IF*, DaZ | USt, MSt, HSK*, IF*, DaZ | ||
| - | === Q) Scaffolding auf der Sekundarstufe: | + | ==== Q) Scaffolding auf der Sekundarstufe: |
| - | Kernstück des Workshops sind Schreibaufträge zu wichtigen Textsorten für Lernende der Sekundarstufe I. Ergänzt werden diese Aufträge durch Mustertexte, | + | |
| - | //Jeanina Miskovic | + | Kernstück des Workshops sind Schreibaufträge zu wichtigen Textsorten für Lernende der Sekundarstufe I. Ergänzt werden diese Aufträge durch Mustertexte, |
| - | Dozentin für Literalität an der PH Zürich | + | |
| - | // | + | //**Jeanina Miskovic**, Dozentin für Literalität an der PH Zürich// |
| OSt, DaZ*, HSK* | OSt, DaZ*, HSK* | ||
| - | === R) Fehler verbessern, um aus ihnen zu lernen (Primarstufe)=== | ||
| - | Verbessern durch Vergleichen heisst die Methode, die im Workshop vorgestellt wird. Die Methode berücksichtigt nicht nur Fehler bei den Satzbauplänen, | ||
| - | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene fördernde Aspekte heraus (formative Beurteilung). Anschliessend bewerten sie denselben Text wiederum kriterienorientiert | + | ==== R) Fehler verbessern, um aus ihnen zu lernen |
| - | //Marianne Sigg | + | Verbessern durch Vergleichen heisst die Methode, die im Workshop vorgestellt wird. Die Methode berücksichtigt nicht nur Fehler bei den Satzbauplänen, |
| - | lic. Phil., Dozentin an der PH Zürich, Leiterin von CAS-Lehrgängen DaZ | + | |
| - | // | + | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene fördernde Aspekte heraus (formative Beurteilung). Anschliessend bewerten sie denselben Text wiederum kriterienorientiert (summative Beurteilung). |
| - | + | ||
| + | //**Marianne Sigg**, lic. phil., Dozentin an der PH Zürich, Leiterin von CAS-Lehrgängen DaZ// | ||
| USt/MSt (3.–5. Kl.), IF, DaZ, HSK* | USt/MSt (3.–5. Kl.), IF, DaZ, HSK* | ||
| - | === S) Fehler verbessern, um Regeln oder Arbeitstechniken zu aktivieren (6. Primarklasse, | ||
| - | Dieser Workshop befasst sich mit einer Korrekturmethode, | ||
| - | Nachdem die Teilnehmenden des Workshops das Vorgehen kennengelernt habt, wenden sie es auf einen Schülertext an und arbeiten dabei verschiedene förderliche Aspekte heraus | + | ==== S) Fehler verbessern, um Regeln oder Arbeitstechniken zu aktivieren |
| - | kriterienorientiert (summative Beurteilung). | + | |
| - | \\ | + | Dieser Workshop befasst sich mit einer Korrekturmethode, |
| - | Zum Schluss diskutieren wir Vor- und Nachteile dieses Vorgehens. Dabei geht es vor allem auch darum, | + | Nachdem |
| - | //Marianne Sigg | + | Zum Schluss diskutieren wir Vor- und Nachteile dieses Vorgehens. Dabei geht es vor allem auch darum, die Erfahrungen |
| - | lic. phil., Dozentin an der PH Zürich, Leiterin von CAS-Lehrgängen DaZ | + | |
| - | // | + | |
| - | + | // | |
| - | + | ||
| MSt (6. Kl.), OSt, IF, DaZ, HSK* | MSt (6. Kl.), OSt, IF, DaZ, HSK* | ||
quims/workshops.1342789522.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
